Dass Safran das teuerste aller Gewürze ist, hat gute Gründe: Die Safranpflanze, verwandt mit dem heimischen Krokus, treibt in der Mitte der Blüte eine leuchtendrote, drei-schenkelige Narbe, die von Hand abgezwickt und dann getrocknet werden muss.
Diese zeit- und arbeitsintensive Ernte schlägt sich natürlich im Preis nieder. Zudem ist die Ausbeute gering: Für 1 Gramm Safran braucht man 100-200 Blütennarben!
Er ist mit Gold aufzuwiegen: 1 Gramm kostet rund 8 - 10 €.
Allerdings benötigt man Safran auch nur in winzigen Mengen; sein kräfitger Duft und der aromatisch bitter-süsse, leicht scharfe Geschmack setzen sich ebenso durch wie die Farbkraft, was goldgelber Safrankuchen, Paella, Risotta Milanese und Bouillabaisse unschwer erkennen und natürlich erschmecken lassen.
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